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Callcenter Übermorgen

Eine Telefonreise in Dein ungelebtes Leben

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*** Eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2015 ***

Suchmaschinen und Auswahlmenüs prägen unseren Alltag. Mehr denn je stellt sich die Frage: Wie könnte mein Leben aussehen, wenn ich mich anders entschieden hätte? Wann schlägt meine Wahlfreiheit in Unfreiheit um? Callcenter Übermorgen ist ein Entscheidungstrainingscenter der Zukunft für verpasste Lebenschancen und neue Lebensentwürfe.

Im  Callcenter Übermorgen  sitzen die Teilnehmer in separaten Kabinen, das Telefon klingelt und es beginnt eine Achterbahnfahrt durch Sprachmenüs und Entscheidungslabyrinthe. Wer oder was sagt mir, was ich wählen soll? Wer zieht die Fäden? Erlebt meine Nachbarin den besseren Trip? Ein Abend über Selbst- und Fremdverantwortung, Wahlfreiheit und gelenkte Menü-Demokratie. Eine suggestive Telefonreise in die hypertextuelle Matrix der Möglichkeiten, vorbei an den schwindelerregenden Höhen, unheimlichen Schräglagen und depressiven Tiefen eines unter Optimierungsdruck geratenen Lebens im 21. Jahrhundert.


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Credits



Von und mit Nina Tecklenburg, Till Müller-Klug, Lajos Talamonti Konzeptuelle Mitarbeit Andreas Liebmann, Martin Schick Dramaturgie Kaja Jakstat Telefoninstallation Georg Werner Musik und Sound Friedrich Greiling Bühne und Kostüm Sandra Fox Lichtdesign Dirk Lutz Produktionsleitung Marc Pohl Videodokumentation Gernot Wöltjen Assistenz Lisa Großmann Fotos Michael Bennett, Renata Chueire, Nina Tecklenburg

Besonderen Dank an Rubén Jódar, Claude und Juri Peinske

Premiere: Mai 2013 Sophiensæle Berlin.

Eine Koproduktion von Interrobang mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


Presse



„Callcenter Übermorgen ist eine nicht unanstrengende, glänzend in Szene gesetzte, immer wieder auch sehr witzige Performance-Installation, in der Fragen nach Optimierungswahn, Wahl- und Unfreiheit mit bezwingender suggestiver Kraft verhandelt werden.“ (Mannheimer Morgen)

„Die Gruppe Interrobang strebt eine neue Form von Theater an […]. Sie ermuntert das Publikum zur Auseinandersetzung und zur Teamarbeit, und doch erlebt sie jeder anders […]. Nach welchen Kriterien entscheiden wir uns? Gibt es den freien Willen? Macht unsere Wahl einen Unterschied? Können wir uns dem Entscheidungsdruck entziehen?“ (Die Deutsche Bühne)

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