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To Like or Not To Like

Ein Big Data Spiel

©michaelbennett_MG_3154

Jede Bewegung im digitalisierten Alltag erzeugt Daten. Aus der Analyse dieser Datenschatten lassen sich immer weitreichendere Rückschlüsse auf das menschliche Verhalten ziehen. Allein über die Auswertung von Facebook-„Likes“ kann mit hoher Zuverlässigkeit auf persönliche Eigenschaften geschlossen werden, wie z.B. Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Beziehungsstatus, politische Ausrichtung: Big Data weiß mehr über Dich als Du selbst.

In To Like or Not To Like wird Big Data zu einem partizipativen Theaterspiel. Im Laufe der Aufführung entsteht mithilfe eines selbst geschriebenen Computerprogramms eine Datensammlung, die jeden Abend neu ist: eine Little Big Data. Was kann Little Big Data über uns erzählen? Wie viel digitales Ich steckt in meinem gefühlten Ich? Was tun angesichts des digitalen Kontrollverlustes? Neugier, Voyeurismus und Narzissmus einer digitalen Selbstinszenierungsgesellschaft werden ebenso auf den Prüfstand gestellt wie ein Leben im 21. Jahrhundert, in dem man gerade erst anfängt, die Risiken und Möglichkeiten der Digitalisierung wahrzunehmen und damit umzugehen.


Galerie


Trailer


Termine



Schauspiel Leipzig
11., 12., 13., 14. Juni 2015
5., 6., 7., 8., Juli 2015

Sophiensaele Berlin
23., 24., 28., 29., 30. Okt. 15
* Alle Performances auf Deutsch und Englisch *

Sophiensaele Berlin
4., 5., 6., 7. Juli 2016
* Alle Performances auf Deutsch und Englisch *
Kartenreservierung


Credits



Von und mit Till Müller-Klug, Lajos Talamonti, Nina Tecklenburg Dramaturgie Kaja Jakstat Telefoninstallation und Datenbankprogrammierung Georg Werner Videodesign, Sounddesign und Programmierung Florian Fischer Bühne und Kostüm Sandra Fox Musik Joscha Eickel Produktionsleitung ehrliche arbeit Hospitanz Anja Schneidereit Übersetzung (englische Version) Daniel Brunet Fotos Michael Bennett, Renata Chueire, Nina Tecklenburg

Eine Koproduktion von Interrobang mit Schauspiel Leipzig und SOPHIENSÆLE.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


Presse



„Interrobang haben einen klug konstruierten, einen phasenweise hoch komischen Abend entwickelt. […] Das hat Tempo, verbunden mit einem Hauch Voyeurismus und dem Kitzel, nicht zu wissen, in welchem Szenario das eigene Gesicht auftaucht.“
(Leipziger Volkszeitung)

„Das Performance-Spiel der Gruppe Interrobang lässt seine Zuschauer die Effekte der Informationsverarbeitung am eigenen Leibe erfahren.“
(Radio Mephisto 97.6)

„Anders als nur auf die bösen Datenkraken zu schimpfen, gelingt Interrobang eine subtile Balance aus Spaß am kollektiven Dialogspiel, den Horrorvisionen einer allwissenden Maschine und den Lebensverbesserungspotentialen der Künstlichen Intelligenz.“
(zitty)

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