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Artificial Sociality

Workshop zu Konfigurationen von Mensch-Maschine-Beziehungen


Universität Siegen.

Der Aufstieg teilautonomer Agenten wie selbstfahrender Autos, Sprachassistenten, Industrieroboter oder generativer Machine-Learning-Modelle prägt neue Formen der Interaktion und Kooperation zwischen menschlichen Akteuren und technischen Agenten. Der Workshop „Artificial Sociality“ richtet den Fokus auf die vielfältigen und heterogenen Konfigurationen von Mensch-Maschine-Beziehungen und nimmt eine interdisziplinäre Perspektive ein, um zu untersuchen, welche neuen Formen menschlich-maschineller Sozialität sich aus der zunehmenden Implementierung von KI-Technologien, Sensoren und synthetischen Agenten ableiten lassen.

Ein Schwerpunkt, zu dem auch der Workshop von Interrobang gehörte, nimmt ein interaktives Format an und umfasst eine Co-Design-Session. Das Programm beginnt mit vier Diskussionsgruppen, die sich jeweils auf ein zentrales Thema konzentrieren: die Definition künstlicher Sozialität und ihre bestimmenden Faktoren (einschließlich Maschine-Maschine-Beziehungen), die Anwendungsfelder und Use Cases, in denen künstliche Sozialität einen Mehrwert bietet, die Implikationen digitaler Artefakte als soziale Akteure sowie die Herausforderungen beim Aufbau „guter“ sozialer Beziehungen mit KI.

Im Anschluss lädt der praktische Teil jede Gruppe dazu ein, einen Anwendungsbereich oder Use Case auszuwählen, darin eine bestimmte Beziehungsform zu definieren und kontrastierende Szenarien zu entwickeln – eine dystopische „Black Mirror“-Vision und eine utopische „White Mirror“-Vision. Diese kollektive Übung soll eine kritische Debatte anstoßen und konkrete Erkenntnisse für die Gestaltung KI-getriebener Systeme hervorbringen.

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